
100 × 70 cm, 2025. Kombination aus Acryl und Öl, mehrere Schichten. Acrylstruktur als Grund, feine Ölzeichnungen darüber. Aus dem Atelier Hamburg.
Die unterste Ebene ist ein grauer Wirbel, weich und beweglich, wie Wolken, die sich langsam formieren. Darüber verlaufen feine Netzlinien in einem warmen Kaminrot, dünn wie gesponnen und doch präzise gesetzt. Sie überziehen das Bild wie ein zartes Geflecht, das Himmel und Tiefe verbindet.
Und dann, auf der obersten Schicht, in Öl gemalt mit einer eigenen, einzigartigen Technik: Koi-Fische. Anmutig. Schwebend. Als hätten sie gerade die Grenze zwischen Wasser und Luft überschritten.
Himmelsnetz ist besonders geeignet für Räume, in denen Tiefe, Ruhe und ein leiser Hauch von Poesie gefragt sind. Wohnräume, Empfangsbereiche, Therapiepraxen.
Mehrschichtigkeit und kognitive Tiefe: Das Werk bietet dem Auge verschiedene Verarbeitungsebenen. Das Gehirn kann zwischen naher und ferner Betrachtung wechseln und dabei jedes Mal Neues entdecken, ein Zustand, der als angenehm und bereichernd empfunden wird. Biophile Elemente: Koi-Fische, Wolken und Netzstrukturen greifen natürliche Bildwelten auf, die evolutionär mit Sicherheit und Lebendigkeit verknüpft sind. Bewegung in Stille: Die angedeutete Bewegung der Fische und des Wolkenwirbels erzeugt eine lebendige Dynamik, die gleichzeitig ruhig und fließend bleibt. Kein Schock, keine Anspannung, nur sanfte Bewegung.
Der ruhige graue Grund mit den fraktal-ähnlichen Wirbelstrukturen ist genau die Mittelkomplexität, die Taylor (2006) als optimal für Stressreduktion beschrieben hat. Die gedämpften Ocker- und Brauntöne wirken erdig statt aktivierend (Elliot & Maier). Die diagonal verlaufenden roten Linien führen das Auge sanft, ohne zu reißen — eine sanfte Faszination im Sinne Kaplans.
Silhouette zeigt das Verhältnis zu einer Person (175 cm). So können Sie abschätzen, wie das Werk an Ihrer Wand wirken wird.
Auf Wunsch erstelle ich eine fotorealistische Visualisierung Ihres Raums mit dem Werk in Originalmaßen.
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